Glossar: Fachbegriffe aus Logistik und der Supply Chain

Behalten Sie den Überblick mit dem REMIRA Supply Chain Glossar!

Noch mehr Wissen in in unseren REMIRA Whitepapern

In unseren Whitepapern erhalten Sie nützliche Praxistipps rund um die Themen Supply Chain und Omnichannel Commerce.

Integriertes Sales & Operations Planning Bild

Integriertes Sales & Operations Planning

Kostenlos anfordern
Erfolgreiche Kollektions- und Sortimentsplanung Bild

Erfolgreiche Kollektions- und Sortimentsplanung

Kostenlos anfordern
Out-of-Stocks vermeiden - Verfügbarkeit erhöhen Bild

Out-of-Stocks vermeiden - Verfügbarkeit erhöhen

Kostenlos anfordern
Die optimale Supply Chain für den Ersatzteilhandel Bild

Die optimale Supply Chain für den Ersatzteilhandel

Kostenlos anfordern
Lagerverwaltung für Logistikdienstleister Bild

Lagerverwaltung für Logistikdienstleister

Kostenlos anfordern
Leitfaden Lieferantenintegration Bild

Leitfaden Lieferantenintegration

Kostenlos anfordern
Einfach Inventur: Der Inventurleitfaden Bild

Einfach Inventur: Der Inventurleitfaden

Kostenlos anfordern
Vendor Managed Inventory: Vorteile für Händler und Lieferanten Bild

Vendor Managed Inventory: Vorteile für Händler und Lieferanten

Kostenlos anfordern
A

ABC-/XYZ-Analyse

Die ABC-/XYZ-Analyse hilft bei der optimalen Bewertung und Verteilung der Waren im Lager nach ihrer Relevanz und Vorhersagegenauigkeit. Es ist eine Kombination der ABC-Analyse und der XYZ-Analyse. So kann ein Unternehmen die Relevanz ihrer Produkte nach ihrem Wer, ihrem Umsatz sowie nach dem voraussichtlichen Verbrauch klassifizieren. Eine Priorisierung findet also anhand der wirtschaftlichen Bedeutung statt.

Mehr erfahren

Absatzplanung

Die Absatzplanung ist ein Bestandteil des Supply Chain Managements und umfasst die Planung von Entscheidungen und Maßnahmen zur Erreichung gesetzter Unternehmensziele in der Zukunft.

Mehr erfahren

Absatzprognose

Die Absatzprognose (auch Absatzerwartung genannt) beschreibt die erwartete Stückzahl an verkauften Produkten oder den erwarteten Umsatz eines Unternehmens in einem bestimmten Zeitraum. Die Absatzprognose ist wesentlicher Bestandteil der Absatzplanung.

Mehr erfahren

Auftragsabwicklung

Die Auftragsabwicklung in der Logistik beschreibt den Prozess der Erfüllung von Kundenaufträgen.

Mehr erfahren

Automatische Disposition

Eine Software für automatische Disposition übernimmt die Disposition für Routine-Bestellvorgänge und hilft dabei, optimal in Material und Ware zu investieren, um den maximalen Ertrag für das Unternehmen zu erwirtschaften. So kann sich der Disponent auf entscheidungsrelevante und strategische Aufgaben konzentrieren.

Mehr erfahren

Automatisches Kleinteilelager (AKL)

In einem automatischen Kleinteilelager (kurz: AKL) werden verschiedene Artikel platzsparend und effizient in Behältern oder Kartons unter Nutzung der vollen Raumhöhe gelagert. Alle Ein- und Auslagerungen werden dabei u.a. von Regalbediengeräten automatisch ausgeführt.

Mehr erfahren

AutoStore

AutoStore ist ein in Norwegen entwickeltes, innovatives Lagersystem zur automatisierten Lagerung und Kommissionierung von Kleinteilen. Alle Artikel werden dabei in Behältern modular übereinander gestapelt und durch Roboter automatisch bewegt und umgelagert.

Mehr erfahren
B

Bedarfsplanung

Die Bedarfsplanung (engl. Demand Planning) bezeichnet in der Logistik einen funktionsübergreifenden Supply-Chain-Management-Prozess zur Vorhersage der Kundennachfrage nach Produkten, um diese zu decken und gleichzeitig Überbestände zu vermeiden.

Mehr erfahren

Beleglose Lagerführung

Beleglose Lagerführung ist auch unter dem Begriff beleglose Kommissionierung bekannt. Per Definition beschreibt der Prozess eine Lagerführung, bei der die standardisierten Papierlisten durch Software ersetzt werden, die mit dem firmeneigenen System kommuniziert.

Mehr erfahren

Beschaffung

Beschaffung bezeichnet die Tätigkeit eines Unternehmens, benötigte Materialien, Dienstleistungen und Objekte zur Erreichung der Unternehmensziele zu besorgen. Unterschieden wird zwischen operativer Beschaffung und strategischer Beschaffung.

Mehr erfahren

Beschaffungslogistik

Die Beschaffungslogistik ist ein wesentliches Teilsystem der Logistik und umfasst den Weg der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Fertigwaren vom Lieferanten bis zum Wareneingang beim Käufer.

Mehr erfahren

Beschaffungsplanung

Der Begriff Beschaffungsplanung beschreibt in der Logistik die Planung für den gesamten Beschaffungsprozess innerhalb eines Unternehmens. 

Mehr erfahren

Bestandscontrolling

Bestandscontrolling oder auch Bestandskontrolle beschreibt den Prozess, die Lagerbestände zu kontrollieren, zu bewerten und bei Bedarf anzupassen.

Mehr erfahren

Bestandsmanagement

Das Bestandsmanagement im Unternehmen ist ein Prozess, der für eine gute Balance zwischen niedrigen Lagerbeständen und hoher Lieferbereitschaft bzw. einem hohen Serviceniveau sorgt. Ein optimales Bestandsmanagement steigert die logistische Leistungsfähigkeit und verbessert die gesamte Kostensituation eines Unternehmens.

Mehr erfahren

Bestandsoptimierung

Die Bestandsoptimierung soll dazu beitragen, den optimalen Bestand im Lager zu berechnen und zu planen und den Lagerbestand entsprechend anzupassen. Das bedeutet, den Lagerbestand zu minimieren und trotzdem optimale Materialverfügbarkeit zu gewährleisten.

Mehr erfahren

Bestandsreduzierung

Die Bestandsreduzierung zielt darauf ab, überflüssige Bestände aus dem Lager zu eliminieren und so effektiv Platz im Lager zu schaffen und vorhandene Kapazitäten optimal zu nutzen. 

Mehr erfahren

Business Intelligence Software

Eine Business Intelligence Software hilft Unternehmen dabei, ihre Daten zu analysieren, um so die Entscheidungsfindung auf der Basis von Leistungskennzahlen, die aus unternehmensrelevanten Daten entstehen, zu verbessern. 

Mehr erfahren
C

Chaotische Lagerhaltung

Die chaotische Lagerhaltung ist ein Lagersystem, bei dem die Artikel keinen festen Platz im Lager haben.

Mehr erfahren

Charge

Der Begriff "Charge" bezeichnet eine Produktionseinheit bzw. eine Menge von gleichartigen Produkten, die in einem zusammenhängenden Prozess und mit den gleichen Materialien verarbeitet werden.

Mehr erfahren

Click and Collect

Click and Collect, zu Deutsch "Bestellen und Abholen" ist eine Form des Einkaufens, bei der der Online-Handel mit dem stationären Handel verknüpft wird.

Mehr erfahren

CMR-Frachtbrief

Der CMR Frachtbrief beinhaltet sämtliche Vereinbarungen zu grenzüberschreitenden Transporten im Straßengüterverkehr. 

Mehr erfahren
D

Disposition

Die primäre Aufgabe der Disposition besteht darin, die Materialströme und Warenbestände so zu lenken, dass alle Aufträge bei minimalen Kosten zuverlässig zum vereinbarten Termin ausgeliefert werden. Dazu werden alle zu erledigenden Aufgaben an die vorhandenen Ressourcen verteilt.

Mehr erfahren

Distributionslogistik

Die Distributionslogistik, auch Vertriebs- oder Absatzlogistik genannt, verbindet die Produktion und den Vertrieb miteinander. Sie beinhaltet alle Aufgaben und Prozesse, die bei der Planung, Steuerung und dem Transport von Produkten zwischen dem Unternehmen und dem Endkunden anfallen.

Mehr erfahren

Dock & Yard Management

Mit Dock & Yard Management können Planung, Umsetzung und Kontrolle des Lieferverkehrs auf dem Werksgelände gesteuert und optimal abgestimmt werden.

Mehr erfahren

Durchlaufzeit (DL)

Die Durchlaufzeit bezeichnet die Zeitspanne zwischen dem Beginn und dem Abschluss eines Prozesses. In der Logistik beschreibt die Durchlaufzeit beispielsweise häufig den Zeitraum zwischen dem Eingang des Auftrags und dem Versandzeitpunkt oder der Übergabe an das Absatzlager.

Mehr erfahren
E

E-Commerce

E-Commerce (Electronic Commerce) bedeutet übersetzt elektronischer Handel und bezeichnet den Kauf und Verkauf von Waren und Dienstleistungen oder die Übermittlung von Feldern und Daten über ein elektronisches Netzwerk, meistens das Internet.

Mehr erfahren

EAN

Die European Article Number (kurz EAN) ist die Nummer unterhalb eines Barcodes und die frühere Kennzeichnungsnummer für Handelsartikel, mittlerweile abgelöst durch GTIN.

Mehr erfahren

EDI - Electronic Data Interchange

Der Begriff EDI (Electronic Data Interchange) beschreibt den Prozess des elektronischen Datenaustauschs zwischen zwei Unternehmen.

Mehr erfahren

EDI Clearing Center

Ein EDI Clearing Center nimmt Geschäftsdaten des Datenformates entgegen, konvertiert diese in das gewünschte Datenformat und leitet diese anschließend an den Geschäftspartner weiter. 

Mehr erfahren

EDIFACT

EDIFACT ist der international branchenübergreifende Standard für den elektronischen Datenaustausch zwischen zwei Geschäftspartnern. 

Mehr erfahren

Einzelhandel

Der Einzelhandel bezeichnet den Verkauf von Waren direkt an den Endverbraucher (Business-to-Customer, B2C).

Mehr erfahren

ERP-System

Enterprise Resource Planning Systeme, kurz ERP-Systeme, sind betriebswirtschaftliche Softwarelösungen, die alle Geschäftsprozesse steuern, bündeln und unterstützen.

Mehr erfahren

Exoskelett

Ein Exoskelett ist eine am Körper zu tragende Gehorthese, die den menschlichen Körper in seinen Bewegungsabläufen unterstützt.

Mehr erfahren
F

Fahrerloses Transportsystem (FTS)

Fahrerlose Transportsysteme werden in der Produktion und Logistik für den automatisierten Warentransport eingesetzt. Ein FTS besteht aus flurgebundenen Förderzeugen mit automatischen Fahrantrieben und wird berührungslos geführt.

Mehr erfahren

FEFO

First Expired First Out, kurz FEFO, ist eine Lagerstrategie, bei der die Ware, deren Mindesthaltbarkeitsdatum zuerst abläuft, auch zuerst aus dem Lager ausgelagert wird. 

Mehr erfahren

FIFO

Bei dem First in First Out-Verfahren, kurz FIFO, wird davon ausgegangen, dass die zuerst im Lager eingelagerte Ware das Lager auch zuerst wieder verlässt. 

Mehr erfahren

Fourth Party Logistics - 4PL

4PL (Fourth Party Logistics), auch Logistik-Outsourcing genannt, ist eine Dienstleistungsart in der Logistik. Ein 4PL-Unternehmen hat die Aufgabe, alle logistischen Aktivitäten in der Supply Chain seines Klienten vollumfassend zu verwalten und laufend zu optimieren.

Mehr erfahren

Fulfillment

Der Begriff Fulfillment (deutsche Übersetzung: Erfüllung / Ausführung) beschreibt im Logistik-Kontext den Prozess der Auftragsabwicklung.

Mehr erfahren
G

Großhandel

Zum Großhandel zählen Unternehmen, die den Einzelhandel und Gewerbekunden mit großen Mengen an Konsumgütern versorgen. Die großen Abnahmemengen sorgen dafür, dass der Großhändler die Konsumgüter zu niedrigen Preisen erlangen kann.

Mehr erfahren
H

Handling Unit

Handling Unit (kurz HU) bezeichnet ein physisches Packstück oder eine Ladeeinheit, die über eine eindeutige Identifikationsnummer identifiziert werden kann.

Mehr erfahren

HIFO

Highest In First Out kurz HIFO ist eine Lagerstrategie, bei der die Ware mit den höchsten Wert zuerst aus dem Lager entnommen wird. 

Mehr erfahren

Hochregallager

Ein Hochregallager (HRL) ist ein Lagersystem mit Regalen ab einer Höhe von 12m und einer maximalen Höhe von 50m. In dem System können sich wenige tausend bis mehrere hunderttausend Palettenstellplätze befinden.

Mehr erfahren
I

Intralogistik

Der Begriff Intralogistik beschreibt die Steuerung, Durchführung und Organisation des Materialflusses innerhalb eines Betriebs.

Mehr erfahren

Inventur

Die Inventur ist eine in Deutschland verpflichtende Bestandsaufnahme aller vorhandener Vermögensbestände und Verbindlichkeiten in einem Unternehmen.

Mehr erfahren
J

Just-in-Time

Unter dem Begriff Just-In-Time (abgekürzt "JIT"), zu Deutsch "gerade zur rechten Zeit", versteht man eine Strategie innerhalb der Produktion eines Unternehmens, bei der Materialen zu einem bestimmten Zeitpunkt an den Ort geliefert werden, an dem sie aktuell benötigt werden.

Mehr erfahren
K

Key Performance Indicator (KPI)

Die Abkürzung KPI steht für Key Performance Indicator, was übersetzt Leistungskennzahl bedeutet. An KPIs wird der Erfolg von Aktivitäten innerhalb eines bestimmten Zeitraums innerhalb einer Organisation gemessen. 

Mehr erfahren

Kommissioniermethoden

Bei der Kommissionierung im Lager kommen verschiedene Methoden zum Einsatz, unterschieden wird z.B. zwischen einstufiger und zweistufiger Kommissionierung.

Mehr erfahren

Kommissionierung

Die Kommissionierung in der Logistik beschreibt das Zusammenstellen von Waren und Gütern aus dem Gesamtsortiment. Der Vorgang erfolgt einstufig oder mehrstufig.

Mehr erfahren

Kommissionier­verfahren

Die Kommissionierung im Lager kann mittels verschiedener Verfahren erfolgen, entweder manuell oder mit technischer Unterstützung wie Pick-by-Light, Pick-by-Voice oder Pick-by-Scan.

Mehr erfahren

Kontraktlogistik

Der Begriff Kontraktlogistik beschreibt eine langfristige, arbeitsteilige Kooperation zwischen einem Warenhersteller oder Warenhändler und einem Logistikdienstleister.

Mehr erfahren
L

Ladeeinheit

Ladeeinheiten in der Logistik sind eine Anzahl von Gegenständen, die als eine physische Einheit angeordnet bzw. verpackt sind, um Handhabung, Transport und Lagerung zu vereinfachen. Sie setzen sich aus Ladehilfsmittel, Ladeeinheitensicherungsmitteln und dem Packstück zusammen.

Mehr erfahren

Ladehilfsmittel

"Ladehilfsmittel" (kurz: "LHM") auch Lademittel oder Transporthilfsmittel genannt, bezeichnen in der Logistik die Produkte, die zur Handhabung von Gütern dienen.  

Mehr erfahren

Lagerarten

In der Logistik gibt es viele verschiedene Lagerarten, die nach unterschiedlichen Aspekten klassifiziert werden, z.B. nach Bauart, nach lagernden Gütern, der eingesetzten Lagertechnik oder dem Standort.

Mehr erfahren

Lagerbestand

Der Lagerbestand umfasst in Handelsunternehmen den gesamten Vorrat an Waren sowie in Produktionsunternehmen den Vorrat an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, halbfertigen und fertigen Erzeugnisse sowie Handelsware.

Mehr erfahren

Lagerhaltung

Lagerhaltung ist ein aus der Logistik stammender Begriff, der die Aufbewahrung von Waren in einem Lager bezeichnet.  

Mehr erfahren

Lagerkennzahlen

Lagerkennzahlen sind messbare Werte, die die Qualität und Effektivität eines Lagers wiedergeben. Zu den wichtigsten Kennzahlen der Logistik gehören u.a. die Lagerumschlagshäufigkeit, der durchschnittliche Lagerbestand, die Kapitalbindung, Lagerzinsen oder die durchschnittliche Lagerdauer. 

Mehr erfahren
L

Lagerumschlagshäufigkeit

Die Lagerumschlagshäufigkeit ist eine Kennzahl, die angibt, wie oft ein Unternehmen innerhalb eines bestimmten Zeitraums Lagerbestände vollständig verkauft und ersetzt hat.

Mehr erfahren

Lagerverwaltung

Lagerverwaltung ist ein wichtiger Teil der Warenwirtschaft und beschreibt alle Prozesse zur Verwaltung der Waren innerhalb des Lagers. Dazu gehören u.a. Steuerung, Organisation und Überwachung der einzelnen Vorgänge von der Warenannahme über die Einlagerung bis hin zum Warenausgang.

Mehr erfahren

Lagerverwaltungssystem

Die Begriffe Lagerverwaltungssystem (LVS) und Warehouse Management System (WMS) werden meist synonym verwendet. Ein LVS ist ein softwarebasiertes System zur Optimierung von Lagerprozessen, während ein WMS noch umfangreichere Funktionen für die Lagerverwaltung mit sich bringt.

Mehr erfahren

Lebensmittellogistik

Die Lebensmittellogistik (engl. Food Logistics) umfasst alle logistischen Tätigkeiten in der Lebensmittelverteilung.

Mehr erfahren

Lieferantenintegration

Lieferantenintegration beschreibt den Prozess der Einbringung von Lieferanten in die Unternehmensabläufe und Unternehmensstrukturen, sowie in den Produktentstehungsprozess, um die Zusammenarbeit zwischen Lieferanten und Unternehmen effizienter zu gestalten und langfristigen Erfolg sicherzustellen. 

Mehr erfahren

Lieferantenmanagement

Lieferantenmanagement ist Teil der Beschaffung und bezeichnet die Gestaltung, Lenkung und Entwicklung der allgemeinen Lieferanten-Abnehmer-Beziehungen.

Mehr erfahren

Lieferfähigkeit

Die Lieferfähigkeit beschreibt in der Logistik die Fähigkeit eines Unternehmens, die bestellte Ware innerhalb einer anvisierten Zeit an den Kunden zu liefern.

Mehr erfahren

LIFO

LIFO ist die Abkürzung für Last In First Out und beschreibt eine Art der Lagerung, bei der die zuletzt gelagerte Ware auch zuerst wieder von ihrem Lagerplatz entnommen wird. 

Mehr erfahren

LOFO

Lowest In First Out - kurz LOFO - ist eine Lagerstrategie, bei der die Ware mit dem niedrigsten Wert zuerst aus dem Lager entnommen wird.  

Mehr erfahren

Logistik und ihre Teilbereiche

Der Begriff Logistik bezeichnet die Planung, Koordination, Steuerung und Kontrolle der Wertschöpfungskette und ermöglicht eine effektive Durchführung der dazu notwendigen Prozesse. Zu den Teilbereichen gehören die Beschaffungslogistik, die Produktionslogistik, die Distributionslogistik und die Entsorgungslogistik.

Mehr erfahren

Logistikdienstleister

Unternehmen, die logistische Dienstleistungen für andere Unternehmen erbringen, werden als Logistikdienstleister bezeichnet. Dabei geht deren Service meist weit über die klassische Beförderung von Waren hinaus.

Mehr erfahren
M

Materialfluss

Der Materialfluss, auch Materialstrom genannt, umfasst die Lagerung, Verpackung und Bewegung von Waren jeglicher Art. 

Mehr erfahren

Maximalbestand

Der Maximalbestand, auch Höchstbestand genannt, beschreibt die Warenmenge, die ein Unternehmen maximal bevorraten kann bzw. sollte.

Mehr erfahren

MDE-Gerät

MDE-Geräte sind tragbare Erfassungsgeräte für die mobile Datenerfassung. Je nach Anwendungsbereich gibt es verschiedene Modelle, zum Beispiel zum Auslesen von Barcodes und Transpondern oder zur Tastatureingabe von Daten.

Mehr erfahren

Meldebestand

Der Meldebestand, auch Bestellgrenze oder Anforderungsbestand genannt, ist eine Lagerkennzahl und bezeichnet die Bestandsmenge, deren Erreichung eine neue Bestellung auslöst.

Mehr erfahren

Mindestbestand

Der Mindestbestand, auch Sicherheitsbestand, eiserne Reserve oder eiserner Bestand genannt, bezeichnet die Vorratsmenge für ein bestimmtes Produkt im Lager, die zusätzlich zum Grundbestand kalkuliert wird. 

Mehr erfahren

Mobile Datenerfassung

Mobile Datenerfassung (MDE) bezeichnet die Aufnahme relevanter Daten mithilfe von mobilen Endgeräten (Barcodescanner, Tablet-PCs oder Smartphone) und ist der Gegenpart einer stationären Datenerfassung.

Mehr erfahren

Multi-Echelon-Optimierung

Multi Echelon Optimierung ist ein ganzheitlicher Ansatz im Bestandsmanagement, um den Lagerbestand an mehreren Standorten innerhalb eines Netzwerkes gleichzeitig zu optimieren. 

Mehr erfahren

Multi-Order-Picking

Multi-Order-Picking ist eine Kommissioniermethode und beschreibt die Zusammenfassung mehrerer analoger Kommissionieraufträge zu einem Multi-Order-Picking Lauf. Es werden nach diversen Kriterien mehrere Aufträge zur Kommissionierung von Waren für den Lageristen zusammengefasst und dafür eine einzige Lagerroute erstellt.

Mehr erfahren
O

Omnichannel

Omnichannel bezeichnet ein Multichannel-Vertriebskonzept, das Kunden ein nahtloses Einkaufserlebnis über alle Kanäle (online, telefonisch oder vor Ort) ermöglicht. Vertriebs-, Werbe- und Kommunikationskanäle sind dabei integriert.

Mehr erfahren

Out-of-Stock

Mit "Out-of-Stock" oder kurz "OOS" beschreibt man die Situation, bei der ein bestimmtes Produkt oder eine Ware nicht auf Lager ist.

Mehr erfahren
P

Permanente Inventur

Die permanente Inventur ist eines der möglichen Verfahren für eine Inventur. Dabei findet die Bestandsaufnahme nicht an einem bestimmten Stichtag statt, sondern fortlaufend während des gesamten Jahres.

Mehr erfahren

Predictive Analytics

Predictive Analytics umfasst eine große Anzahl an statistischen Methoden, die aktuelle und historische Daten zur Voraussage zukünftiger, unbekannter Ereignisse analysiert.

Mehr erfahren

Produktionslogistik

Die Produktionslogistik bezeichnet die logistische Phase, die zwischen der Beschaffung und der Distribution gefertigter Waren angesiedelt ist. Das übergeordnete Ziel der Produktionslogistik ist der ununterbrochene Materialfluss in der Fertigung.

Mehr erfahren

Produktionsplanung

Die Produktionsplanung sorgt für eine effiziente Durchführung, Koordinierung und Vereinheitlichung von Produktionsprozessen.

Mehr erfahren
R

Regalbediengerät (RBG)

Ein Regalbediengerät (kurz RBG) ist ein auf Schienen geführtes, automatisches Gerät zur Bedienung von Ware in einem Hochregallager.

Mehr erfahren

Return on Investment (ROI)

Return on Investment, kurz ROI, bezeichnet eine betriebswirtschaftliche Kennzahl, die unter anderem Aufschluss über die Rentabilität einer Investition gibt. 

Mehr erfahren

Rollierende Planung

Der Begriff "Rollierende Planung" beschreibt eine Form der Planung, bei der die bereits erfolgte Planung nach bestimmten Zeitintervallen das ganze Jahr über überprüft und ggf. aktualisiert wird. Die Unternehmenssteuerung wird also unterjährig an die laufenden Gegebenheiten angepasst. 

Mehr erfahren
S

Sales & Operations Planning

Sales & Operations Planning beschreibt den ganzheitlichen Ansatz innerhalb eines Unternehmens, in dem das operative Geschäft vom Auftragseingang her gesteuert wird. Der Prozess vernetzt die verschiedenen Unternehmensbereiche und ihre einzelnen Ziele miteinander, um die vorhandenen Marktpotenziale vollständig ausschöpfen zu können.

Mehr erfahren

Sicherheitsbestand

Der Sicherheitsbestand, auch Mindestbestand, eiserne Reserve oder eiserner Bestand genannt, bezeichnet die Vorratsmenge für ein bestimmtes Produkt im Lager, die zusätzlich zum Grundbestand kalkuliert wird. 

Mehr erfahren

SKU

Eine Stock Keeping Unit, kurz SKU, ist eine durch einen Code eindeutig identifizierbare Lagereinheit, die im System eines Unternehmens hinterlegt ist.

Mehr erfahren

Software

Der Begriff Software beschreibt die physische Einheit eines Computers welche nicht greifbar oder sichtbar ist.

Mehr erfahren

Software-as-a-Service (SaaS)

Die Abkürzung SaaS steht für Software-as-a-Service und bezeichnet ein Vertriebsmodell, bei dem ein Cloud-Anbieter Anwendungen hostet und sie einem Endnutzer via Browser zur Verfügung stellt.

Mehr erfahren

Stichprobeninventur

Bei der Stichprobeninventur wird nicht mehr der komplette Warenbestand, sondern nur noch ein kleiner Teil anhand von Stichproben gezählt. Je nach Größe und Beschaffenheit des Lagers lässt sich der Zählaufwand damit um durchschnittlich 95 % reduzieren.

Mehr erfahren

Stückgut

Als Stückgut werden Güter bezeichnet, die sich am Stück transportieren lassen.

Mehr erfahren

Stückliste

In einer Stückliste werden die einzelnen Baugruppen und Einzelteile, die für die Produktion oder zur Fertigung bestimmter Erzeugnisse benötigt werden, zusammengefasst und beschrieben.

Mehr erfahren

Supply Chain

Der Begriff "Supply Chain" (deutsch: Lieferkette) bezeichnet in der Logistik die Verbindung aller Vorgänge von der Fertigung eines Rohstoffes bis zum fertigen Produkt für den Endkunden. 

Mehr erfahren

Supply Chain Management

Supply Chain Management (SCM) bezeichnet in der Logistik die optimierte Steuerung des Waren- und Dienstleistungsflusses und umfasst alle Prozesse, während derer Rohstoffe in Endprodukte umgewandelt werden. SCM ist somit für die unternehmensübergreifende Entwicklung und Verwaltung der Warenströme verantwortlich. 

Mehr erfahren
T

Third Party Logistics (3PL)

Die Abkürzung 3PL steht für Third Party Logistics und bezeichnet Logistikdienstleister, die sich um Transport und Lagerung von Waren ihrer Kunden kümmern und darüber hinaus auch weitere Dienstleistungen wie z.B. die Bestellabwicklung, Fakturierung oder Zollabfertigung übernehmen.

Mehr erfahren

Track & Trace

Der Begriff Track & Trace bezeichnet die elektronische Sendungsverfolgung, wodurch jederzeit der genaue Standort einer Sendung nachvollzogen werden kann.

Mehr erfahren

Transportlogistik

Der Begriff Transportlogistik umfasst alle in der Logistik ablaufenden Prozesse, die sich in irgendeiner Weise mit Transporten befassen.

Mehr erfahren

Transportmanagement

Unter dem Begriff des "Transportmanagement" versteht man die Steuerung, Kontrolle und Optimierung aller Transportprozesse entlang der Supply Chain.

Mehr erfahren

TUL-Prozesse

Die Abkürzung "TUL" steht für Transport, Lagerung und Umschlag und bezeichnet damit die Hauptaktivitäten in der Logistik. Die drei TUL-Prozesse sollen in der Logistik bei möglichst geringem Aufwand für eine optimale Nutzung der Transportmittel und Lager sorgen.

Mehr erfahren
U

Umlagerung

Bei der Umlagerung in der Logistik werden Produkte nach bestimmten Anordnungskriterien von einem Lagerplatz auf einen anderen verlegt.

Mehr erfahren

Umschlagslogistik

Die Umschlagslogistik definiert den Wechsel des Transportmittels, den die Ware auf ihrem Versandweg innerhalb der Liefer- und Transportkette durchläuft. Als Umschlag wird inner- und außerbetrieblich die Verladung der Ware von einem Förderzeug auf ein anderes bezeichnet.

Mehr erfahren

Unternehmenslogistik

Die Unternehmenslogistik umfasst alle in der Logistik ablaufenden Prozesse zum Management und zur Verbesserung der Material- und Informationsflüsse.

Mehr erfahren
V

Value Added Services

Value Added Service (VAS) beschreiben Dienstleistungen eines Unternehmens, die über die Kernaufgaben hinausgehen und so einen Mehrwert für den Kunden schaffen.

Mehr erfahren

Vendor Managed Inventory (VMI)

Beim Vendor Managed Inventory übernimmt der Lieferant die Bestandsverwaltung und die Nachschubdisposition beim Kunden. Der Lieferant entscheidet also, wann der Abnehmer welche Ware nachgeliefert bekommen muss. 

Mehr erfahren

Vor- und nachverlegte Inventur

Die vor- bzw. nachverlegte Inventur ist eine Möglichkeit zur vereinfachten Bestandsaufnahme. Dabei kann die Inventurdurchführung in einem Zeitraum von drei Monate vor beziehungsweise zwei Monate nach dem Bilanzstichtag erfolgen.

Mehr erfahren
W

Warehouse Management System

Die Begriffe Lagerverwaltungssystem (LVS) und Warehouse Management System (WMS) werden meist synonym verwendet. Ein LVS ist ein softwarebasiertes System zur Optimierung von Lagerprozessen, während ein WMS noch umfangreichere Funktionen für die Lagerverwaltung mit sich bringt.

Mehr erfahren

Warenausgang

Der Warenausgang beschreibt den Vorgang in der Intralogistik in produzierenden Unternehmen und Handelsbetrieben, bei dem Ware das Lager verlässt. Die Ware wird entweder verschickt, ausgeliefert oder abgeholt. Genau wie der Wareneingang handelt es sich hierbei um eine Schnittstelle zwischen der inner- und außerbetrieblichen Materialwirtschaft.

Mehr erfahren

Warendisposition

Aufgabe der Warendisposition ist es, immer die richtige Menge der benötigten Ware im Lager nach Anforderungen der Kunden und Absatz bereitzustellen. 

Mehr erfahren

Wareneingang

Der Wareneingang beschreibt in der Logistik die Ankunft neuer Waren, Produkte, Materialien o.Ä. in ein Lager und die entsprechende Vermerkung im zuständigen System (z.B. Warenwirtschaftssystem).

Mehr erfahren

Warenwirtschaftssystem

Der Begriff Warenwirtschaftssystem – auch WWS oder WaWi – genannt, ist ein computergestütztes Verfahren, das dazu dient, relevante Daten für die Steuerung des Materialflusses zielorientiert zu erfassen und zu verarbeiten. 

Mehr erfahren
Z

Zeitfenster­management

Der Begriff "Zeitfenstermanagement", auch "Time Slot Management“ genannt, bezeichnet in der Logistik die Koordination sämtlicher Be- und Entladeprozesse an der Laderampe.

Mehr erfahren

Zentrallager

Der Begriff Zentrallager bezeichnet die Zulieferstruktur, bei der das gesamte Warensortiment eines Herstellers an einem Standort gebündelt lagert. Diese Struktur senkt Transportkosten, reduziert Lagerbestände und ermöglicht Händlern die kostengünstige Abnahme größerer Einkaufsmengen. Ein solches Lager zeichnet sich durch seine wirtschaftliche Effizienz aus.

Mehr erfahren